Wednesday, 2. December 2009
Geschrieben von Helga Schenk
in Berichte um
22:56
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Tags für diesen Artikel: eik breit, fredl petz, fredy tezzele, heinz jiras, hernals, klaus kofler, peter steinbach, wiener blue(s)
Wiener Blue(s) im Metropol 2009
Zum Konzert von Wienr Blue(s) im Metropol zu kommen, ist für viele bereits zur Selbstverständlichkeit geworden. "Das lässt man sich nicht entgehen", so der Tenor der Besucher, wenn man sich ein wenig umhört. Das hat Tradition! Ein voll besetzter Saal bestätigt diese Aussagen und man wird das Gefühl nicht los, dass hier jeder jeden kennt.
Wer die Bandmitglieder noch nicht kennt, dem stelle ich sie gerne vor:
Peter Steinbach (Gesang und Kazoo),
Heinz Jiras (Gesang und Akkordeon),
Fredy Tezzele (Stromgitarre, Backgroundsänger),
Fredl Petz (Bass und Backgroundsänger),
Klaus Kofler (Percussion, Bass, Backgroundsänger)
und als besonderes Schmankerl heute mit dabei, Eik Breit, vormals EAV Bandmitglied
Wer die Bandmitglieder noch nicht kennt, dem stelle ich sie gerne vor:
Peter Steinbach (Gesang und Kazoo),
Heinz Jiras (Gesang und Akkordeon),
Fredy Tezzele (Stromgitarre, Backgroundsänger),
Fredl Petz (Bass und Backgroundsänger),
Klaus Kofler (Percussion, Bass, Backgroundsänger)
und als besonderes Schmankerl heute mit dabei, Eik Breit, vormals EAV Bandmitglied
Bei freier Platzwahl sind fast alle Gäste bereits bei Einlass vor Ort, aber es herrscht weder Hektik noch Gedränge. Gelassen stehen die Leute bei der Garderobe und es entwickeln sich bereits interessante Gespräche bezüglich vergangener Auftritte von "Wiener Blue(s)".
Noch ist bis zu Beginn eine knappe Stunde Zeit, die Peter Steinbach nützt, um mit vielen seiner Gäste noch locker zuplaudern, während sich seine Bandmitglieder noch hinter der Bühne auf den Auftritt vorbereiten. Obwohl mir die Band nicht fremd ist, fühle ich hier eine andere Atmosphäre als bei anderen Events dieser Musiker. Ein besonderes Flair? Es gleicht ein wenig einem Bienenstock. Nie laut, aber der Saal lebt. Ja, ich nenne es schlichtweg: "Wiener Gemütlichkeit mit echtem Wohlfühlcharakter"!
Und genau das spiegeln auch die Lieder wider, die wir danach zu hören bekommen. Der Wiener in seiner Urform wird hier vorgestellt! Aber auch ehrlich aufgezeigt mit seinen nicht immer aufrechten Charakterzügen. All das wird hier nicht verniedlicht. Wir schlüpfen gerne in diese Rolle, denn wir identifizieren uns uneingeschränkt mit all dem, was wir heute zu hören bekommen. Texte, die man aufsaugt, wie ein trockener Schwamm. Man kann viele Wahrheiten erkennen, die sich bei praktischer Ausübung im wahren Leben positiv auswirken werden. Peter Steinbach bringt die Ausstrahlung mit, die bewirkt, dass man fasziniert an seinen Lippen hängt und sich durch nichts anderes beirren lässt. Er singt seine Lieder nicht, er lebt sie uns vor. Ein oberflächlicher Mensch wird dieses Gefühl vielleicht nicht so intensiv wahrnehmen, aber man muss schon sagen, dass es ein Abend des außergewöhnlichen Empfindens ist. Hier wird die Seele des typischen Wieners durch die Interpretation dieser Lieder nach außen gekehrt.
Als Tüpfelchen auf dem "I" und dem besonders heiteren Teil des Abends erleben wir mit Eik Breit. Er ist ein Mann der Bühne. Schauspielerisch wie gesanglich. Sowohl als Duo mit Peter Steinbach, als auch Solo als Sänger, oder wenn er uns die heitersten Geschichten vorträgt (teilweise geschrieben von dem Dichter Michael Haas, dessen Werke man sich gönnen sollte, wenn man einmal nicht so gute Laune hat.) Eik Breitist eine weitere erfreuliche Ergänzung an diesem Abend der ohnehin bereits großartigen Darbietungen.
Ganz überraschend wird ein Ehrengast auf die Bühne gebeten. Es ist Peter Pernica. Dieser Mann ist nicht nur Sänger, das er uns auch hier deutlich beweist während sich Peter Steinbach genüsslich zurücklehnt und dem Sängerkollegen lauscht, er ist auch Tontechniker mit eigenem Studio und hat eine Künstleragentur. Ein vielbeschäftigter Mann, der sich aber doch hin und wieder die Zeit nimmt, den Gesang zu pflegen.
Weinheber darf an keinem solcher Abende fehlen und Peter Steinbach hat diesem Mann sein Herz geschenkt. Wofür immer Peter Steinbach sich entscheidet, wenn er etwas in Angriff nimmt, dann tut er dies mit unglaublichem Einsatz und ebensolcher Intensität. Ein bemerkenswerter Mann, Künstler und Mensch.
Die Band, mit Musikern bestückt, wo jeder Einzelne einen Soloabend bestreiten könnte. Alles erfahrene Musiker, die auch immer wieder in vielen anderen bekannten Bands zu finden sind. Unumstritten die beste Wahl für genau diese Musik und wie abgestimmt exakt auf Peter Steinbach. Sie alle besitzen die Gabe, gefühlvoll auf das einzugehen, was die Situation im Augenblick verlangt. Ein tolles Team. (Ich weiß, dass es unfair ist es zu erwähnen, aber mein Favorit: Fredy Tezzele
Wenn zum Abschluss noch von jedem einzelnen Musiker ein Solo zu hören ist, dann wird deutlich, was an genialem Können in diesen Männern steckt.
Es war ein Abend der Sonderklasse und ganz, ganz weit entfernt von einem "normalen" Wienerlied- oder sonstigem Konzert!
Große Verbeugung, Standing Ovations!!!
http://fotos.wien22.net/20091202WienerBlue%28s%292009ImMetropol/index.html
Noch ist bis zu Beginn eine knappe Stunde Zeit, die Peter Steinbach nützt, um mit vielen seiner Gäste noch locker zuplaudern, während sich seine Bandmitglieder noch hinter der Bühne auf den Auftritt vorbereiten. Obwohl mir die Band nicht fremd ist, fühle ich hier eine andere Atmosphäre als bei anderen Events dieser Musiker. Ein besonderes Flair? Es gleicht ein wenig einem Bienenstock. Nie laut, aber der Saal lebt. Ja, ich nenne es schlichtweg: "Wiener Gemütlichkeit mit echtem Wohlfühlcharakter"!
Und genau das spiegeln auch die Lieder wider, die wir danach zu hören bekommen. Der Wiener in seiner Urform wird hier vorgestellt! Aber auch ehrlich aufgezeigt mit seinen nicht immer aufrechten Charakterzügen. All das wird hier nicht verniedlicht. Wir schlüpfen gerne in diese Rolle, denn wir identifizieren uns uneingeschränkt mit all dem, was wir heute zu hören bekommen. Texte, die man aufsaugt, wie ein trockener Schwamm. Man kann viele Wahrheiten erkennen, die sich bei praktischer Ausübung im wahren Leben positiv auswirken werden. Peter Steinbach bringt die Ausstrahlung mit, die bewirkt, dass man fasziniert an seinen Lippen hängt und sich durch nichts anderes beirren lässt. Er singt seine Lieder nicht, er lebt sie uns vor. Ein oberflächlicher Mensch wird dieses Gefühl vielleicht nicht so intensiv wahrnehmen, aber man muss schon sagen, dass es ein Abend des außergewöhnlichen Empfindens ist. Hier wird die Seele des typischen Wieners durch die Interpretation dieser Lieder nach außen gekehrt.
Als Tüpfelchen auf dem "I" und dem besonders heiteren Teil des Abends erleben wir mit Eik Breit. Er ist ein Mann der Bühne. Schauspielerisch wie gesanglich. Sowohl als Duo mit Peter Steinbach, als auch Solo als Sänger, oder wenn er uns die heitersten Geschichten vorträgt (teilweise geschrieben von dem Dichter Michael Haas, dessen Werke man sich gönnen sollte, wenn man einmal nicht so gute Laune hat.) Eik Breitist eine weitere erfreuliche Ergänzung an diesem Abend der ohnehin bereits großartigen Darbietungen.
Ganz überraschend wird ein Ehrengast auf die Bühne gebeten. Es ist Peter Pernica. Dieser Mann ist nicht nur Sänger, das er uns auch hier deutlich beweist während sich Peter Steinbach genüsslich zurücklehnt und dem Sängerkollegen lauscht, er ist auch Tontechniker mit eigenem Studio und hat eine Künstleragentur. Ein vielbeschäftigter Mann, der sich aber doch hin und wieder die Zeit nimmt, den Gesang zu pflegen.
Weinheber darf an keinem solcher Abende fehlen und Peter Steinbach hat diesem Mann sein Herz geschenkt. Wofür immer Peter Steinbach sich entscheidet, wenn er etwas in Angriff nimmt, dann tut er dies mit unglaublichem Einsatz und ebensolcher Intensität. Ein bemerkenswerter Mann, Künstler und Mensch.
Die Band, mit Musikern bestückt, wo jeder Einzelne einen Soloabend bestreiten könnte. Alles erfahrene Musiker, die auch immer wieder in vielen anderen bekannten Bands zu finden sind. Unumstritten die beste Wahl für genau diese Musik und wie abgestimmt exakt auf Peter Steinbach. Sie alle besitzen die Gabe, gefühlvoll auf das einzugehen, was die Situation im Augenblick verlangt. Ein tolles Team. (Ich weiß, dass es unfair ist es zu erwähnen, aber mein Favorit: Fredy Tezzele
Wenn zum Abschluss noch von jedem einzelnen Musiker ein Solo zu hören ist, dann wird deutlich, was an genialem Können in diesen Männern steckt.
Es war ein Abend der Sonderklasse und ganz, ganz weit entfernt von einem "normalen" Wienerlied- oder sonstigem Konzert!
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