Sunday, 13. December 2009
Geschrieben von Helga Schenk
in Berichte um
21:45
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Tags für diesen Artikel: floridsdorf, hans ecker, hans ecker trio, herbert rimpl, kurt landsmann, peter jägersberger, prof. marika sobotka, rudi bichler, rudi luksch, uli wehofer, victor poslusny, volksheim siemensstraße, weihnachtsfeier, wienerlieder
Weihnachtsfeier von D' Echten Weaner 2009
Jedes Jahr im Dezember pilgern die Freunde von "D' Echten Weaner" zur traditionellen Weihnachtsfeier, die in Floridsdorf stattfindet. Der Präsident des Vereins, Kurt Landsmann, lädt ins Volksheim Siemensstraße ein und wir freuen uns alle auf diesen musikalischen Abend. Für Mitglieder ein Weihnachtsgeschenk, bei dem ihnen der jährliche Mitgliedsbeitrag in Form dieser Veranstaltung sozusagen wieder rückerstattet wird. Nichtmitglieder zahlen den Preis einer normalen Eintrittskarte.
An Künstlern fehlt es an diesem Abend nicht! Kurt Jellinek, der bestens bewährte Moderator, stellt uns die Musiker vor: Prof. Marika Sobotka, Rudi Luksch und Victor Poslusny, Herbert Rimpl, Das Hans Ecker Trio, und Uli Wehofer.
Wenn es auch eine Weihnachtsfeier ist, so liegt doch das Hauptaugenmerk auf dem Wienerischen und das wird auch vom Publikum erwartet.
An Künstlern fehlt es an diesem Abend nicht! Kurt Jellinek, der bestens bewährte Moderator, stellt uns die Musiker vor: Prof. Marika Sobotka, Rudi Luksch und Victor Poslusny, Herbert Rimpl, Das Hans Ecker Trio, und Uli Wehofer.
Wenn es auch eine Weihnachtsfeier ist, so liegt doch das Hauptaugenmerk auf dem Wienerischen und das wird auch vom Publikum erwartet.
Marika Sobotka versprüht wieder wie gewohnt, das in ihr wahrscheinlich ein Leben lang nicht verebbende Temperament, von dem man sich so gerne mitreißen lässt. Sie singt Wiener Lieder, die wir schon vergessen glaubten mit der selben Intensität wie ganz Neues, wobei es sowohl durch Text als auch durch einschmeichelnde Melodien gelingt, uns melancholisch zu stimmen. Ihr glauben wir auch gerne, dass draußen leise der Schnee rieselt und hören, obwohl der Text nichts Gutes aussagt, ein liebliches "Heidschi, bumbeidschi!" (Da sollte man sich einmal von Peter Steinbach aufklären lassen).
Rudi Luksch am Akkordeon und Victor Poslusny am Bass, auch bekannt als "Die 2 Strawanzer", beherrschen nicht nur ihre Instrumente auf's Beste, es ist auch eine wahre Freude, wenn sie ihre Stimmen erheben. Vor allem Victor hat, wie es scheint, auf Knopfdruck zum Beispiel zum souligen Blues (das ohne Weiteres auch ein Wienerlied sein kann) die dazu passende Stimmlage drauf. Diesbezüglich sehr wendig und in jedem Musikstil sattelfest. Nicht verwunderlich, wenn ihn Musikkollegen gerne in ihrer Band haben. Mit "Die 2 Strawanzer" haben sich zwei Vollblutmusiker erfolgreich vereint.
Zusätzlich wird dieses Duo alle hier auftretenden Sänger (ausgenommen das Hans Ecker Trio) instrumental sowie auch als Backgroundsänger begleiten.
Kurt Jellinek könnte seine Moderation einmal musikalisch untermalen, da er, wie ich herausfand, sich auch zum Sänger eignen würde. Wir hatten aber auch wieder einige Schmankerln von ihm zu hören bekommen, die unseren Lachmuskeln in der Welt der Gymnastik Einblick gewährten. So ein Schlingel!
Herbert Rimpl ist, ob man es glaubt oder nicht, der Sänger, dem das Singen so wichtig ist wie das Atmen. Er steht auf der Bühne und man denkt, dass er von dieser Position aus alles im Leben erreichen kann, was er sich wünscht. Er strahlt Selbstsicherheit aus und man glaubt ihm jedes Wort seiner Lieder. Wenn er diese Gabe im alltäglichen Leben umsetzt, wird er in jeder Situation immer nur Erfolge verzeichnen.
Uli Wehofer ist überall dort daheim, wo noch das typische alte Wienerlied seine Berechtigung hat. Dass er auch andere Stilrichtungen beherrscht, ist bei einem Sänger nur die Normalität. In den 90er Jahren trat er häufig mit Charly Holly als "Uli und Karl" auf. Wir lieben ihn aber ganz besonders, wenn er das Lied anstimmt: "Herrgott gib dem Vater an Urlaub". Niemand singt dieses Lied gefühlvoller! Ohne dieses Lied gesungen zu haben, lassen wir einen Uli Wehofer niemals von der Bühne!
Das Hans Ecker Trio anzusagen, ist für Kurt Jellinek noch möglich, aber danach hat nur mehr diese Band hier das Sagen! Es ist so ähnlich, als stünden Rennpferde am Start, die man versucht, noch ein wenig zurück zu halten. Sie scharren in den Startlöchern und ihr Verhalten lässt schon ahnen, dass es noch recht ausgelassen zugehen wird.
Wir vergessen für ein Weilchen, dass wir uns in der Vorweihnachtszeit befinden und lassen uns von dem grenzenlosen Übermut dieses Trios gerne anstecken. Die abgeänderte Texte bekannter Schlager schaffen es bei vielen Besuchern nicht, bis zum Schluss zuzuhören. Es wird zwischendurch herzhaft gelacht und so gehen einige Pointen etwas unter. Das ist aber kein Problem, denn wenn Hans Ecker, Peter Jägersberger und Rudi Bichler auf der Bühne stehen, ist immer für Action gesorgt. Das Fiakerlied im neuen Gewand? Aber: "Bittesehr", haben wir auch auf Lager. Wenn aber nun jemand annimmt, dass sie aufgrund ihres Überschmähs unserer alten Wienerlieder nicht mächtig wären, der irrt gewaltig.
Diese Burschen geben immer Vollgas; damit muss man rechnen und ich wäre nicht erstaunt, würden sie schon demnächst eine neue CD ankündigen!
Prof. Marika Sobotka holt das Publikum nochmals in die Adventszeit zurück und der Abend klingt mit den schönsten Liedern langsam aus. Alle Künstler finden sich zu einem wohlklingenden Abschieds-Chor auf der Bühne wieder und nun bekommen sie auch aus dem Saal größtmögliche Unterstützung in Form eines sangeswilligen Chors.
Wieder einmal, so wie jedes Jahr, eine wunderschöne musikalische Weihnachtsfeier an schön dekorierten Tischen. Danke, Kurt Landsmann!
NS: Einziges Minus: Der schön gewachsene Baum weckte wie schon im Vorjahr, durch liebloses Schmücken wieder unser tiefstes Mitgefühl!
http://fotos.wien22.net/20091213WeihnachtsfeierVonD%27echtenWeaner2009/index.html
Rudi Luksch am Akkordeon und Victor Poslusny am Bass, auch bekannt als "Die 2 Strawanzer", beherrschen nicht nur ihre Instrumente auf's Beste, es ist auch eine wahre Freude, wenn sie ihre Stimmen erheben. Vor allem Victor hat, wie es scheint, auf Knopfdruck zum Beispiel zum souligen Blues (das ohne Weiteres auch ein Wienerlied sein kann) die dazu passende Stimmlage drauf. Diesbezüglich sehr wendig und in jedem Musikstil sattelfest. Nicht verwunderlich, wenn ihn Musikkollegen gerne in ihrer Band haben. Mit "Die 2 Strawanzer" haben sich zwei Vollblutmusiker erfolgreich vereint.
Zusätzlich wird dieses Duo alle hier auftretenden Sänger (ausgenommen das Hans Ecker Trio) instrumental sowie auch als Backgroundsänger begleiten.
Kurt Jellinek könnte seine Moderation einmal musikalisch untermalen, da er, wie ich herausfand, sich auch zum Sänger eignen würde. Wir hatten aber auch wieder einige Schmankerln von ihm zu hören bekommen, die unseren Lachmuskeln in der Welt der Gymnastik Einblick gewährten. So ein Schlingel!
Herbert Rimpl ist, ob man es glaubt oder nicht, der Sänger, dem das Singen so wichtig ist wie das Atmen. Er steht auf der Bühne und man denkt, dass er von dieser Position aus alles im Leben erreichen kann, was er sich wünscht. Er strahlt Selbstsicherheit aus und man glaubt ihm jedes Wort seiner Lieder. Wenn er diese Gabe im alltäglichen Leben umsetzt, wird er in jeder Situation immer nur Erfolge verzeichnen.
Uli Wehofer ist überall dort daheim, wo noch das typische alte Wienerlied seine Berechtigung hat. Dass er auch andere Stilrichtungen beherrscht, ist bei einem Sänger nur die Normalität. In den 90er Jahren trat er häufig mit Charly Holly als "Uli und Karl" auf. Wir lieben ihn aber ganz besonders, wenn er das Lied anstimmt: "Herrgott gib dem Vater an Urlaub". Niemand singt dieses Lied gefühlvoller! Ohne dieses Lied gesungen zu haben, lassen wir einen Uli Wehofer niemals von der Bühne!
Das Hans Ecker Trio anzusagen, ist für Kurt Jellinek noch möglich, aber danach hat nur mehr diese Band hier das Sagen! Es ist so ähnlich, als stünden Rennpferde am Start, die man versucht, noch ein wenig zurück zu halten. Sie scharren in den Startlöchern und ihr Verhalten lässt schon ahnen, dass es noch recht ausgelassen zugehen wird.
Wir vergessen für ein Weilchen, dass wir uns in der Vorweihnachtszeit befinden und lassen uns von dem grenzenlosen Übermut dieses Trios gerne anstecken. Die abgeänderte Texte bekannter Schlager schaffen es bei vielen Besuchern nicht, bis zum Schluss zuzuhören. Es wird zwischendurch herzhaft gelacht und so gehen einige Pointen etwas unter. Das ist aber kein Problem, denn wenn Hans Ecker, Peter Jägersberger und Rudi Bichler auf der Bühne stehen, ist immer für Action gesorgt. Das Fiakerlied im neuen Gewand? Aber: "Bittesehr", haben wir auch auf Lager. Wenn aber nun jemand annimmt, dass sie aufgrund ihres Überschmähs unserer alten Wienerlieder nicht mächtig wären, der irrt gewaltig.
Diese Burschen geben immer Vollgas; damit muss man rechnen und ich wäre nicht erstaunt, würden sie schon demnächst eine neue CD ankündigen!
Prof. Marika Sobotka holt das Publikum nochmals in die Adventszeit zurück und der Abend klingt mit den schönsten Liedern langsam aus. Alle Künstler finden sich zu einem wohlklingenden Abschieds-Chor auf der Bühne wieder und nun bekommen sie auch aus dem Saal größtmögliche Unterstützung in Form eines sangeswilligen Chors.
Wieder einmal, so wie jedes Jahr, eine wunderschöne musikalische Weihnachtsfeier an schön dekorierten Tischen. Danke, Kurt Landsmann!
NS: Einziges Minus: Der schön gewachsene Baum weckte wie schon im Vorjahr, durch liebloses Schmücken wieder unser tiefstes Mitgefühl!
http://fotos.wien22.net/20091213WeihnachtsfeierVonD%27echtenWeaner2009/index.html
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