Sunday, 2. November 2008
Geschrieben von Helga Schenk
in Berichte um
16:30
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Tags für diesen Artikel: birgit sarata, hans ecker trio, heurigenlieder, oper, platzhirsch, premrov-schimanko, wienerlieder
Hans Ecker Trio beim Platzhirsch nächst der Oper
Das Hans Ecker Trio hat schon wieder einen Auftritt. Wir sind natürlich nicht jedes Mal dabei, aber diesmal lockt auch die Adresse: 1. Bezirk, Opernring 11. Der "Platzhirsch" lädt zum Frühschoppen. Hört sich recht urig an. Schwarze Tafeln mit Informationen erinnern an traditionelle Gasthäuser bzw. Restaurants. Eine elegante Glastüre öffnet sich und bei der außergewöhnlich breiten Treppe macht es richtig Freude, diesen leuchtend hellen Gang nicht hinunter zu gehen, sondern zu schreiten. An den Wänden begleiten uns aufgemalte elegante grüne Hirsche. Wir lächeln uns an und landen bei einer Garderobe, die uns sofort an die gegenüberliegende Oper erinnert. Bedenkenlos lassen wir Autoschlüssel und Handy in den Jackentaschen. Auf weitere Einzelheiten werde ich bei meinem nächsten Besuch eingehen. Dieses Restaurant kann man jedenfalls bedenkenlos auch dem Verwöhntesten weiterempfehlen.
Komm. Rat Hans Ecker ist mit seinem Team bereits bei den Gästen um sie persönlich zu begrüßen. Das hebt gleich zu Beginn die Stimmung, weil auf Grund seiner Wortspielereien schon jetzt die Leute merken, dass hier wieder einmal die Lachmuskeln strapaziert werden. Der Mann ist total locker und wer glaubt, dass einer der Künstler Lampenfieber hat, der irrt. Hier spielen Profis auf, wobei dieses Wort hier nicht ganz korrekt eingesetzt ist. Jeder dieser drei Burschen übt einen äußerst verantwortungsvollen Beruf außerhalb der musikalischen Tätigkeit aus. Sie geben bereitwillig Auskunft, wenn man neugierig ist?!
Und dann geht das Spektakel schon los. Die Musik ist wie immer vielfältig und äußerst schwungvoll und wieder einmal habe ich das Gefühl, dass man sie überall auftreten lassen kann weil sie mit dem richtigen Fingerspitzengefühl, die auf Umgebung und das Publikum bestens zugeschnittene Musik spielen. Die volle Aufmerksamkeit wird ihnen auch bei umgetexteten Liedern geschenkt und der Applaus zeigt, dass sie auch damit punkten können. Die Gäste genießen diesen Übermut und feuern das Trio durch Zurufe noch mehr an. Auch das Personal kann sich der Stimmung nicht entziehen und Hans Ecker überreicht mit nicht ganz überzeugendem - weil auch nicht wirklich gewolltem Ernst, der Chefin des Hauses seine legendäre Urkunde und zusätzlich ein großes Poster in einem randlosen Fotorahmen aus Glas. Frau Barbara Premrov-Schimanko ist sichtlich amüsiert über die Auszeichnung, aber das große Bild, das die drei Musiker mit nicht sehr geistreichen Gesichtern zeigt, wird wohl nicht in den Privatgemächern, sondern eher im Lokal seinen Platz finden.
Man wird hier mit Sicherheit auch immer wieder Prominenz finden. An diesem Sonntag entdeckten wir Birgit Sarata.
Hans Ecker motiviert die Gäste, ihre Musikwünsche kundzutun. Die beschriebenen Zettelchen flattern daraufhin wie zurzeit das Herbstlaub, auf die Bühne. Aussage von Hans Ecker: "Wir spielen Ihnen alles was Sie sich wünschen, egal ob wir es können oder nicht." Und natürlich war es excellente Musik, die wir hier zu hören bekamen. Eigenproduktionen sowohl von Texten als auch der Musik wurden gekonnt "serviert". Jedes Stück ein Schmankerl. Besonders großen Anklang fanden die Wienerlieder bzw. Heurigenlieder bei den Gästen aus dem Ausland.
Das Tanzbein wurde zu schmissigen Melodien geschwungen und den Künstlern nur eine kurze Pause gegönnt. Von der Bühne herab wurde offen erklärt, warum man Pausen benötigt. Das Publikum kürzte durch Einklatschen die Zeit zum Verschnaufen und aller anderen wichtigen Tätigkeiten.
Das Spiel auf der Mundharmonika von Hans Ecker riss die Leute ebenso mit, wie das Solo von Peter Jägersberger auf der Gitarre. Begeisterung löste auch sein buntes Blechblasinstrument aus. Der Mann hat was d'rauf! Gelassen lächelte etwas verhalten Rudi Bichler und ließ im nächsten Augenblick seine Finger auf den Tasten seines Akkordeons tanzen.
Natürlich wurde lautstark nach Zugaben gerufen und dabei erinnerte mich das Publikum stark an einen "Nimmersatt". Und das Trio spielte und spielte und spielte... aber nach 4 Stunden Vergnügen, muss halt auch einmal das Ende akzeptiert werden. Nicht weil das Personal wegen der Sperrstund' drängte! Oh nein, die machten, soweit es ihre Zeit erlaubte, begeistert mit. Also keine Scheu vor der vielleicht Ehrfurcht einflößenden Adresse. Ein elegant-modernes, großzügig angelegtes Restaurant mit exquisiten Schmankerln zu moderaten Preisen und vor allem mit gutem Instinkt ausgewähltem Servierpersonal werden Sie dort vorfinden.
Wenn das Lokal weiterhin Musikgruppen mit diesem Unterhaltungswert bietet, wird das in Kürze kein Geheimtipp mehr sein!
http://fotos.wien22.net/20081102HansEckerTrio-Platzhirsch/index.html
Und dann geht das Spektakel schon los. Die Musik ist wie immer vielfältig und äußerst schwungvoll und wieder einmal habe ich das Gefühl, dass man sie überall auftreten lassen kann weil sie mit dem richtigen Fingerspitzengefühl, die auf Umgebung und das Publikum bestens zugeschnittene Musik spielen. Die volle Aufmerksamkeit wird ihnen auch bei umgetexteten Liedern geschenkt und der Applaus zeigt, dass sie auch damit punkten können. Die Gäste genießen diesen Übermut und feuern das Trio durch Zurufe noch mehr an. Auch das Personal kann sich der Stimmung nicht entziehen und Hans Ecker überreicht mit nicht ganz überzeugendem - weil auch nicht wirklich gewolltem Ernst, der Chefin des Hauses seine legendäre Urkunde und zusätzlich ein großes Poster in einem randlosen Fotorahmen aus Glas. Frau Barbara Premrov-Schimanko ist sichtlich amüsiert über die Auszeichnung, aber das große Bild, das die drei Musiker mit nicht sehr geistreichen Gesichtern zeigt, wird wohl nicht in den Privatgemächern, sondern eher im Lokal seinen Platz finden.
Man wird hier mit Sicherheit auch immer wieder Prominenz finden. An diesem Sonntag entdeckten wir Birgit Sarata.
Hans Ecker motiviert die Gäste, ihre Musikwünsche kundzutun. Die beschriebenen Zettelchen flattern daraufhin wie zurzeit das Herbstlaub, auf die Bühne. Aussage von Hans Ecker: "Wir spielen Ihnen alles was Sie sich wünschen, egal ob wir es können oder nicht." Und natürlich war es excellente Musik, die wir hier zu hören bekamen. Eigenproduktionen sowohl von Texten als auch der Musik wurden gekonnt "serviert". Jedes Stück ein Schmankerl. Besonders großen Anklang fanden die Wienerlieder bzw. Heurigenlieder bei den Gästen aus dem Ausland.
Das Tanzbein wurde zu schmissigen Melodien geschwungen und den Künstlern nur eine kurze Pause gegönnt. Von der Bühne herab wurde offen erklärt, warum man Pausen benötigt. Das Publikum kürzte durch Einklatschen die Zeit zum Verschnaufen und aller anderen wichtigen Tätigkeiten.
Das Spiel auf der Mundharmonika von Hans Ecker riss die Leute ebenso mit, wie das Solo von Peter Jägersberger auf der Gitarre. Begeisterung löste auch sein buntes Blechblasinstrument aus. Der Mann hat was d'rauf! Gelassen lächelte etwas verhalten Rudi Bichler und ließ im nächsten Augenblick seine Finger auf den Tasten seines Akkordeons tanzen.
Natürlich wurde lautstark nach Zugaben gerufen und dabei erinnerte mich das Publikum stark an einen "Nimmersatt". Und das Trio spielte und spielte und spielte... aber nach 4 Stunden Vergnügen, muss halt auch einmal das Ende akzeptiert werden. Nicht weil das Personal wegen der Sperrstund' drängte! Oh nein, die machten, soweit es ihre Zeit erlaubte, begeistert mit. Also keine Scheu vor der vielleicht Ehrfurcht einflößenden Adresse. Ein elegant-modernes, großzügig angelegtes Restaurant mit exquisiten Schmankerln zu moderaten Preisen und vor allem mit gutem Instinkt ausgewähltem Servierpersonal werden Sie dort vorfinden.
Wenn das Lokal weiterhin Musikgruppen mit diesem Unterhaltungswert bietet, wird das in Kürze kein Geheimtipp mehr sein!
http://fotos.wien22.net/20081102HansEckerTrio-Platzhirsch/index.html
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