Sunday, 6. September 2009
Geschrieben von Helga Schenk
in Berichte um
20:37
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Tags für diesen Artikel: brigittenau, die weltpartie, europafest 2009, gerry kenroh, herbert rimpl, kurt jellinek, kurt landsmann, kurt strohmer, michael j. morgen, millennium-tower, rudi luksch, uli wehofer, victor poslusny, wiener blue(s)
Europafest 2009
Wir wollen heute nicht dem heuer nicht zustande gekommenen Donauinselfest auf der Wienerlied Insel beim Millennium Tower nachweinen, aber Nachfragen hat es noch reichlich gegeben.
Wir freuten uns, als wir von Kurt Landsmann hörten, wen er wieder für diesen Tag beim Europafest engagieren konnte. Dass Kurt Jellinek wieder als Moderator auf der Bühne stand, war schon einmal ein sicheres Zeichen für einen gemütlichen Nachmittag. Dieser Mann hat die passende Ausstrahlung und eine besonders herzliche Art mit Menschen umzugehen. Egal ob auf oder vor der Bühne.
Wir freuten uns, als wir von Kurt Landsmann hörten, wen er wieder für diesen Tag beim Europafest engagieren konnte. Dass Kurt Jellinek wieder als Moderator auf der Bühne stand, war schon einmal ein sicheres Zeichen für einen gemütlichen Nachmittag. Dieser Mann hat die passende Ausstrahlung und eine besonders herzliche Art mit Menschen umzugehen. Egal ob auf oder vor der Bühne.
Mit dem Wetter konnte man gar nicht mehr Glück haben und so trafen der Reihe nach alle Künstler ein. Mit dem Fotoapparat festgehalten habe ich:
"Wiener Blue(s)", "Die Zwei Strawanzer", "XLarge Company", "Die Weltpartie", Michael Morgen mit "Austria Pur", Herbert Rimpl und Uli Wehofer.
Ich will diesmal gar nicht so ins Detail gehen, weil ich schon mehrfach über all die hier erwähnten Künstler berichtet habe.
Mit "Wiener Blue(s)" wurde bereits zu einem Zeitpunkt, wo bestimmt noch viele beim Mittagessen saßen, der Anfang gemacht. Eine etwas undankbare Zeit, aber auf ihre Fans kann sich diese Band verlassen. Die waren alle zur Stelle. Nach und nach füllten sich aber die Heurigenbankerl mit "Neulingen" und interessiert lauschte man den originell dargebrachten Liedern.
Die 5 Musiker, Peter Steinbach (Gesang und Kazoo), Heinz Jiras (Gesang und Akkordeon), Fredy Tezzele (E-Gitarre), Fredl Petz (Bassgitarre und Backgroundsänger), Klaus Kofler (Perkussion und Backgroundsänger) haben sich zwar dem Wienerlied verschrieben, aber die Titel sind bewusst nach ganz speziellen Gesichtspunkten gewählt. Sehr wohl bekannte Lieder, aber aus einem ganz anderen Gesichtswinkel betrachtet und mit einer Eindringlichkeit wiedergegeben, ziehen sie dadurch den Zuhörer in ihren Bann. Wienerlieder in einem besonderen Kleid. Faszinierend!
Hinter "Die Zwei Strawanzer" verbergen sich Rudi Luksch sowohl als Sänger und am Akkordeon und Victor Poslusny an der Kontragitarre und mit der wandelbaren Stimme, die wohliges Schaudern auslöst. Beide treten bei so vielen Gelegenheiten miteinander auf, dass sie sich für all ihre wunderschönen Lieder bestimmt kein einziges Mal für eine Probe treffen müssen. Was eher selten ist: sie sind Berufsmusiker und seit ihrer frühesten Jugend auf der Bühne und das ist auch nicht zu überhören!
Mit XLarge-Company stehen zwei gestandene Mannsbilder auf der Bühne, die mit den exakt zu diesem Aussehen passenden Stimmen mit Liedern aller Stilrichtungen überraschen. Gerry Kenroh am Keyboard und Kurt Strohmer an der Gitarre.
Zurzeit besonders bevorzugt: "Rat Pack". Sind, so wie an diesem Tag, Eigenkreationen mit besonders einfühlsamen Texten am Programm, merkt man welch sensible Seele in einem Mann doch wohnen kann. Dabei vergisst man alles um sich herum! Höre ich mir gerne bei jeder noch möglichen Gelegenheit wieder an.
Herbert Rimpl unser "bestangezogenster Sänger" braucht das Singen des Wienerliedes, wie der "Normalsterbliche" das Atmen zum Leben. Auf der Bühne wächst er über sich hinaus und man merkt, dass die Bühne für ihn Lebenselexier ist. Was wohnt doch in diesem gar nicht so großen Mann für eine Stimme?!
Betritt Uli Wehofer die Bühne, dann fällt mir auf der Stelle "Herrgott, gib dem Vater an Urlaub" ein. Es ist einfach sein Lied. Obwohl er uns viele schöne Lieder mitgebracht hat, entlassen wir ihn erst wieder nach diesem so wunderschönen, aber doch traurigen Lied.
Ganz anders geht es danach gleich mit der "Weltpartie" weiter. Dem Duo sieht man in die verschmitzt lächelnden Augen und die Musik und Späße halten das, was die Gesichter versprechen. Die beiden Musikanten, Heinz Grünauer am Akkordeon und Franz Eder am Bass spielen und singen, dass es die Besucher nicht mehr auf den Bänken hält. Es ist schon ein beeindruckendes Bild, diese Begeisterung zu verfolgen. Trotzdem muss die Bühne nach nicht nur einer Zugabe verlassen werden, weil größere Umbauten für...
"Michael J. Morgen mit Austria Pur" nötig sind. Hier gibt es wieder viel Technik und der Ton muss stimmen. Der Sound sowieso. M.J.M. zeichnet aus, dass er sehr viele seiner Lieder in unserer Muttersprache singt und das freut für allem die Generation, dem die Englische Sprache nicht so vertraut ist.
Zu dieser Band gehört Harald Fendrich, Heribert Metzker und Gigi Skokan. Es tut mir nur leid, dass ich nicht mehr länger bleiben kann, weil ich bei Hans Theessink im Donaupark erwartet werde. Ich trenne mich nur ungern, weil ich an der Musik dieser Band großen Gefallen finde - aber es muss sein. Noch beim Weggehen habe ich den Sound im Ohr!
Kurt Landsmann hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet, die wir nicht als Selbstverständlichkeit ansehen und hiermit unseren Dank aussprechen!
http://fotos.wien22.net/20090906EuropafestBeimMillenniumTower2009/index.html
"Wiener Blue(s)", "Die Zwei Strawanzer", "XLarge Company", "Die Weltpartie", Michael Morgen mit "Austria Pur", Herbert Rimpl und Uli Wehofer.
Ich will diesmal gar nicht so ins Detail gehen, weil ich schon mehrfach über all die hier erwähnten Künstler berichtet habe.
Mit "Wiener Blue(s)" wurde bereits zu einem Zeitpunkt, wo bestimmt noch viele beim Mittagessen saßen, der Anfang gemacht. Eine etwas undankbare Zeit, aber auf ihre Fans kann sich diese Band verlassen. Die waren alle zur Stelle. Nach und nach füllten sich aber die Heurigenbankerl mit "Neulingen" und interessiert lauschte man den originell dargebrachten Liedern.
Die 5 Musiker, Peter Steinbach (Gesang und Kazoo), Heinz Jiras (Gesang und Akkordeon), Fredy Tezzele (E-Gitarre), Fredl Petz (Bassgitarre und Backgroundsänger), Klaus Kofler (Perkussion und Backgroundsänger) haben sich zwar dem Wienerlied verschrieben, aber die Titel sind bewusst nach ganz speziellen Gesichtspunkten gewählt. Sehr wohl bekannte Lieder, aber aus einem ganz anderen Gesichtswinkel betrachtet und mit einer Eindringlichkeit wiedergegeben, ziehen sie dadurch den Zuhörer in ihren Bann. Wienerlieder in einem besonderen Kleid. Faszinierend!
Hinter "Die Zwei Strawanzer" verbergen sich Rudi Luksch sowohl als Sänger und am Akkordeon und Victor Poslusny an der Kontragitarre und mit der wandelbaren Stimme, die wohliges Schaudern auslöst. Beide treten bei so vielen Gelegenheiten miteinander auf, dass sie sich für all ihre wunderschönen Lieder bestimmt kein einziges Mal für eine Probe treffen müssen. Was eher selten ist: sie sind Berufsmusiker und seit ihrer frühesten Jugend auf der Bühne und das ist auch nicht zu überhören!
Mit XLarge-Company stehen zwei gestandene Mannsbilder auf der Bühne, die mit den exakt zu diesem Aussehen passenden Stimmen mit Liedern aller Stilrichtungen überraschen. Gerry Kenroh am Keyboard und Kurt Strohmer an der Gitarre.
Zurzeit besonders bevorzugt: "Rat Pack". Sind, so wie an diesem Tag, Eigenkreationen mit besonders einfühlsamen Texten am Programm, merkt man welch sensible Seele in einem Mann doch wohnen kann. Dabei vergisst man alles um sich herum! Höre ich mir gerne bei jeder noch möglichen Gelegenheit wieder an.
Herbert Rimpl unser "bestangezogenster Sänger" braucht das Singen des Wienerliedes, wie der "Normalsterbliche" das Atmen zum Leben. Auf der Bühne wächst er über sich hinaus und man merkt, dass die Bühne für ihn Lebenselexier ist. Was wohnt doch in diesem gar nicht so großen Mann für eine Stimme?!
Betritt Uli Wehofer die Bühne, dann fällt mir auf der Stelle "Herrgott, gib dem Vater an Urlaub" ein. Es ist einfach sein Lied. Obwohl er uns viele schöne Lieder mitgebracht hat, entlassen wir ihn erst wieder nach diesem so wunderschönen, aber doch traurigen Lied.
Ganz anders geht es danach gleich mit der "Weltpartie" weiter. Dem Duo sieht man in die verschmitzt lächelnden Augen und die Musik und Späße halten das, was die Gesichter versprechen. Die beiden Musikanten, Heinz Grünauer am Akkordeon und Franz Eder am Bass spielen und singen, dass es die Besucher nicht mehr auf den Bänken hält. Es ist schon ein beeindruckendes Bild, diese Begeisterung zu verfolgen. Trotzdem muss die Bühne nach nicht nur einer Zugabe verlassen werden, weil größere Umbauten für...
"Michael J. Morgen mit Austria Pur" nötig sind. Hier gibt es wieder viel Technik und der Ton muss stimmen. Der Sound sowieso. M.J.M. zeichnet aus, dass er sehr viele seiner Lieder in unserer Muttersprache singt und das freut für allem die Generation, dem die Englische Sprache nicht so vertraut ist.
Zu dieser Band gehört Harald Fendrich, Heribert Metzker und Gigi Skokan. Es tut mir nur leid, dass ich nicht mehr länger bleiben kann, weil ich bei Hans Theessink im Donaupark erwartet werde. Ich trenne mich nur ungern, weil ich an der Musik dieser Band großen Gefallen finde - aber es muss sein. Noch beim Weggehen habe ich den Sound im Ohr!
Kurt Landsmann hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet, die wir nicht als Selbstverständlichkeit ansehen und hiermit unseren Dank aussprechen!
http://fotos.wien22.net/20090906EuropafestBeimMillenniumTower2009/index.html
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