Friday, 4. December 2009
Geschrieben von Helga Schenk
in Berichte um
20:44
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Tags für diesen Artikel: birgit sarata, erwin strahl, franz lehar gesellschaft, gabriel partocs, hdb floridsdorf, heiko reissig, ing.heinz lehner, innere stadt, johannes heesters, kurt landsmann, operette, operettenintendant prof. wilhelm schupp, peter lutz, prof. leopold großmann, renate holm, robert stolz club österreich, sabine mach, waltraut haas, wiener rathaus, wienerlieder
Ehrung im Wiener Rathaus für Johannes Heesters
Im November war ich wie jedes Jahr im Prunksaal des Wiener Rathauses bei der 11. Wienerliedgala. Ich liebe dieses Gebäude und als von Kurt Landsmann die Einladung kam, bei einer Feier zur Ehrung von Johannes Heesters dabei zu sein, bedurfte es keine Sekunde der Überlegung. Rathaus und Johannes Heesters? Das hatte schon etwas! Danach eine bange Frage, die ich mir stellte: "War ich dem gewachsen?" Ich wollte doch Erinnerungsfotos schießen und da werden sich die Reporter gegenseitig auf die Füße treten. Genau so war dann auch die Realität! Pro anwesendem Gast ein Reporter. In- und ausländische TV Stationen, viele Reporter von Radiostationen und von Print-Medien.
Viele, der Reihe nach im "Steinernen Saal" eintreffende Künstler kannten einander, nahmen aber nach kurzen Unterhaltungen doch die für sie reservierten Plätze ein.
Für mich ist immer von besonderem Interesse, wie sich Künstler geben, wenn sie so wie heute, unmittelbaren Kontakt mit für sie total fremden Menschen haben. Ich war überrascht, wie angenehm die gesamte Atmosphäre war.
Anwesend waren schon vor dem Eintreffen von Johannes Heesters mit Simone Rethel seine beiden Töchter. Wiesje Heesters, die eine Klavierschule in Wien leitet und Nicole Heesters-Fischer, die bekannte Schauspielerin aus Film und Fernsehen. Ebenso eine Enkeltochter (Wiesje) und ein Enkelsohn (Hannes) des Jubilars.
Meine Liste wird zwar lückenhaft sein, aber bei den Fotos kann man ja stöbern und selbst Ausschau nach bekannten Gesichtern halten.
Viele, der Reihe nach im "Steinernen Saal" eintreffende Künstler kannten einander, nahmen aber nach kurzen Unterhaltungen doch die für sie reservierten Plätze ein.
Für mich ist immer von besonderem Interesse, wie sich Künstler geben, wenn sie so wie heute, unmittelbaren Kontakt mit für sie total fremden Menschen haben. Ich war überrascht, wie angenehm die gesamte Atmosphäre war.
Anwesend waren schon vor dem Eintreffen von Johannes Heesters mit Simone Rethel seine beiden Töchter. Wiesje Heesters, die eine Klavierschule in Wien leitet und Nicole Heesters-Fischer, die bekannte Schauspielerin aus Film und Fernsehen. Ebenso eine Enkeltochter (Wiesje) und ein Enkelsohn (Hannes) des Jubilars.
Meine Liste wird zwar lückenhaft sein, aber bei den Fotos kann man ja stöbern und selbst Ausschau nach bekannten Gesichtern halten.
Gleich bei meinem Eintreffen freute ich mich, als ich entdeckte, dass man an diesem Tag niemand Geringeren als Prof. Leopold Großmann als Pianist engagiert hatte. Die Begleitung zum Klavier war Gabriel Partocs auf der Geige, dessen großes Gefühl für dieses Instrument unüberhörbar war. Auch begleiteten die beiden Instrumentalisten später nicht nur Sabine Mach (Wiener Blut) mit ihrer unverwechselbaren, großartig ausgebildeten, glasklaren Stimme sondern etwas später auch noch Ingrid Schlemmer, die zusätzlich mit Jahren an Erfahrung punkten konnte. Beide Damen haben auch zusätzlich in Deutschland Fuß gefasst, wo sie als sehr geschätzte Schauspielerinnen Theater spielen. Ingrid Schlemmer ist übrigens die Witwe des legendären Tony Niessner.
Vor diesen Darbietungen traf natürlich der Ehrengast Johannes Heesters mit Gattin Simone Rethel ein und das löste bei all den anwesenden Journalisten einen solchen Tumult aus, dass ich nur staunend da stand und mich aller Hoffnung beraubt sah, auch nur ein brauchbares Foto nachhause zu bringen. Aus Rücksicht auf die kranken Augen Heesters, nahm ich keinen geeigneten Blitz mit, weil ich eben dachte, man kann diesem Mann so etwas nicht antun. Für die Publikumsreihen reichte allerdings mein kleiner Blitz nicht aus. Die Gäste empfingen den Künstler stehend und mit tosendem Applaus. Da war so viel Bewunderung und Zuneigung in den Augen vieler Menschen zu sehen - wobei ich betonen muss, dass ich dabei nicht nur die Damenwelt beobachtete. Johannes Heesters freute sich sichtlich über das Interesse, das er hier so geballt und vor allem hautnah verspürte. Sogar seinem Manager, Thorsten Groneberg, der für ein klein wenig Abstand zu seinem Schützling sorgte, zauberte diese Euphorie ein amüsiertes Lächeln ins Gesicht.
Als die Blitze nur mehr vereinzelt aufleuchteten und wieder alle Reporter sittsam aufgefädelt an den Wänden entlang standen, wurde uns ein gut abgestimmtes Programm präsentiert.
Elegant und wortgewandt führte der Präsident des Robert Stolz Club, Peter Lutz, durch das gesamte Programm. Er war es auch, der Johannes Heesters etwas später den Robert Stolz Ehrenpokal überreichte.
In die Welt der Operette und des Wienerliedes entführten uns instrumental Prof. Leopold Großmann am Klavier und Gabriel Partocs auf seiner Geige. Gefühlvoll begleiteten sie auch die Darbietung der charmanten Sabine Mach und später auch Ingrid Schlemmer, die mich vom ersten Augenblick an, zart und schön, gleichend einem Porzellanpüppchen, entstiegen aus einem Regal der "Puppenfee", erinnerte.
Johannes Heesters lauschte mit geschlossenen Augen den Stimmen. Gesungen wurde nur für ihn, war er doch der Jubilar, genau einen Tag vor seinem 106. Geburtstag! Er hörte aufmerksam hin und spendete auch gebührend Applaus.
Ein Geburtstagsgedicht, gebracht von Erwin Strahl erweckte Heiterkeit, da es mit dem Wunsch endete, Heesters möge bitte, wenn er, Strahl, seinen 106. feiert, auch ein Gedicht für ihn vortragen! Ohne Zögern nickte Jopie zustimmend.
Wir hörten Operettenmelodien, gesungen von Hiuk Son, der vom Lehar-Lehrgang des Konservatorium der Stadt Wien kommt. Man merkt deutlich, dass diese Leute die Ausbildung in der Stadt der Musik zu schätzen wissen.
Prof. Vera Svoboda, die der Franz Lèhar Vereinigung vorsteht, unterhielt sich kurz mit Heesters, bevor Helga Papouschek als Präsidentin, dem Ehrengast die Ehrenpräsidentschaft der Franz Lèhar Vereinigung überreichte. Etwas unhandlich für Heesters in der momentanen Situation? Kurzerhand traf dieses so locker wirkende Persönchen der Einfachkeit halber die Entscheidung, die elegante Urkunde vorerst bei sich zu behalten.
Nun griff auch Waltraut Haas zum Mikrofon und ließ unsere Gedanken, nicht ungern, in die Vergangenheit schweifen. Von Johannes Heesters erntete sie dafür ein kleines Küsschen.
Landtagspräsident, Harry Kopietz, der die Laudatio hielt, nahm "Jopies" Ehrentag zum Anlass, um ihm die erst selten verliehene "Goldene Wien Plakette", die es für Menschen gibt, die außergewöhnliche Leistungen im Rahmen ihres Schaffens erbracht haben, zu überreichen. Gibt es noch einen Künstler der sich im Alter von 106 Jahren auf die Bühne stellt und singt wie in alten Zeiten?!
Ich brauche wohl nicht andeuten, wie sich der Schwarm der Filmer und Fotografierenden nun zu dem Jubilar drängten. Ist ja auch keine alltägliche Plakette. Ich hatte Glück und überließ deshalb einer hinter mir stehenden Fotografin meinen Platz. Das dürfte in der Branche nicht üblich sein, denn der Blick war mehr als ungläubig. Gleich danach passierte das, was mir von diesem Tag immer in Erinnerung bleiben wird. Ein Fotograf, vielleicht weil auch gedrängt wurde, stieß unsanft an die Schauspielerin Nicole Heesters, die übrigens schon viele Jahre mit dem Bühnenbildner Pit Fischer verheiratet ist. Ihre Reaktion: "Warten sie, kommen sie auf meinen Platz, sie haben schließlich hier einen Job zu erfüllen!!!" Ich hoffe, der Mann hat sich wenigstens bedankt, das konnte ich nämlich nicht mehr feststellen. An dieser Stelle muss ich sagen, dass diese Frau so viel Herzlichkeit ausstrahlte und mit Sicherheit auch im Alltag praktiziert, dass es sich schon alleine wegen dieses kurzen Kennenlernens gelohnt hätte, hierher zu kommen. (Megafans von Johannes Heesters mögen mir verzeihen). Mein großes Interesse vor diesem Tag galt Simone Rethel, die ich bewundere, seit ich sie zum ersten Mal in der frommen Helene sah.
Ein wenig Getuschel und dann kommt der Moment wo das Publikum Johannes Heesters wieder zujubelt. Der Mann erhebt sich, geht zum Klavier, macht seine Späßchen und singt mit kräftiger Stimme, begleitet von Pianist Uli Kofler sehr glaubwürdig das Lied: "Ich knüpfte manche zarte Bande..." Beim "Zigarettenlied" äußert er Bedenken, ob das in der heutigen Zeit nicht schon unter nicht mehr erlaubte Werbung fällt?! Er erntet jedenfalls für seine Darbietungen vom Publikum nicht nur Bravo-Rufe und Applaus sondern auch "standing ovations".
Dass er sich danach nochmals gemütlich auf seinen Platz setzt und mit vielen der Gäste und Gratulanten locker plaudert, wobei auch Simone interessierte Zuhörerin ist, rundet diesen Tag so wunderbar ab.
Einige der heute anwesenden Künstlerinnen standen schon als junge Mädchen mit dem großen Heesters auf der Bühne, so wie z.B. Dagmar Koller oder KS Renate Holm. Mit Renate Holm wird Johannes Heesters im HdB Floridsdorf, wo er am 8. Dezember einen weiteren Auftritt hat, im Duett singen. Ein kleines heiteres Plauscherl mit Birgit Sarata, die, wo immer sie erscheint, alle Blicke auf sich zieht. Sie ist und bleibt die Operettendiva. Operettenintendant Prof. Wilhelm Schupp zählte ebenfalls zu den Gratulanten.
Besonders intensiv gestaltete sich das Gespräch Johannes Heesters-Kurt Landsmann, der über das Zustandekommen dieses schönen Ereignisses, als großer Heesters-Fan besonders erfreut war. Ungeachtet eines ohnehin weiteren Zusammentreffens der beiden Herren bereits in vier Tagen bei der 25.Weihnachtsgala in Floridsdorf, unter der Patronanz von BV Ing. Heinz Lehner, der ebenfalls heute anwesend war, ließen es sich die beiden Herren nicht nehmen, einen längeren amüsanten Dialog zu führen. Hier war wohl Peter Lutz der Mann, der im Hintergrund die Fäden zog. Der Dank gilt allen, die in irgend einer Form zu diesem außergewöhnlichen Ereignis beigetragen haben.
Ich entdeckte noch Uli Sima, Gräfin Christl Schönfeldt, Tenor Ernst Lintner, Heiko Reissig aus Berlin...ich bin kein Journalist und habe keine Ahnung, wie viel Prominenz mir da entgangen ist!
Johannes Heesters jedenfalls hat mich beeindruckt. Er ist nicht alleine als Künstler oder seines Alters wegen, sondern auch durch seine Einstellung zum Leben ein außergewöhnlicher Mann mit viel Freude an seinem Beruf. Aber er hat auch eine ganz großartige Frau und Nachkommen, auf die er wirklich stolz sein kann. Das ist es, was im Leben am meisten zählt. Das sind die ganz großen Erfolge die das Herz erfreuen und glücklich machen. In diesem Sinne: "Herzlichen Glückwunsch und noch viele wunderbare Momente bis zum 107. Geburtstag!
http://fotos.wien22.net/20091204JohannesHeesters-EhrungImWienerRathaus/index.html
Vor diesen Darbietungen traf natürlich der Ehrengast Johannes Heesters mit Gattin Simone Rethel ein und das löste bei all den anwesenden Journalisten einen solchen Tumult aus, dass ich nur staunend da stand und mich aller Hoffnung beraubt sah, auch nur ein brauchbares Foto nachhause zu bringen. Aus Rücksicht auf die kranken Augen Heesters, nahm ich keinen geeigneten Blitz mit, weil ich eben dachte, man kann diesem Mann so etwas nicht antun. Für die Publikumsreihen reichte allerdings mein kleiner Blitz nicht aus. Die Gäste empfingen den Künstler stehend und mit tosendem Applaus. Da war so viel Bewunderung und Zuneigung in den Augen vieler Menschen zu sehen - wobei ich betonen muss, dass ich dabei nicht nur die Damenwelt beobachtete. Johannes Heesters freute sich sichtlich über das Interesse, das er hier so geballt und vor allem hautnah verspürte. Sogar seinem Manager, Thorsten Groneberg, der für ein klein wenig Abstand zu seinem Schützling sorgte, zauberte diese Euphorie ein amüsiertes Lächeln ins Gesicht.
Als die Blitze nur mehr vereinzelt aufleuchteten und wieder alle Reporter sittsam aufgefädelt an den Wänden entlang standen, wurde uns ein gut abgestimmtes Programm präsentiert.
Elegant und wortgewandt führte der Präsident des Robert Stolz Club, Peter Lutz, durch das gesamte Programm. Er war es auch, der Johannes Heesters etwas später den Robert Stolz Ehrenpokal überreichte.
In die Welt der Operette und des Wienerliedes entführten uns instrumental Prof. Leopold Großmann am Klavier und Gabriel Partocs auf seiner Geige. Gefühlvoll begleiteten sie auch die Darbietung der charmanten Sabine Mach und später auch Ingrid Schlemmer, die mich vom ersten Augenblick an, zart und schön, gleichend einem Porzellanpüppchen, entstiegen aus einem Regal der "Puppenfee", erinnerte.
Johannes Heesters lauschte mit geschlossenen Augen den Stimmen. Gesungen wurde nur für ihn, war er doch der Jubilar, genau einen Tag vor seinem 106. Geburtstag! Er hörte aufmerksam hin und spendete auch gebührend Applaus.
Ein Geburtstagsgedicht, gebracht von Erwin Strahl erweckte Heiterkeit, da es mit dem Wunsch endete, Heesters möge bitte, wenn er, Strahl, seinen 106. feiert, auch ein Gedicht für ihn vortragen! Ohne Zögern nickte Jopie zustimmend.
Wir hörten Operettenmelodien, gesungen von Hiuk Son, der vom Lehar-Lehrgang des Konservatorium der Stadt Wien kommt. Man merkt deutlich, dass diese Leute die Ausbildung in der Stadt der Musik zu schätzen wissen.
Prof. Vera Svoboda, die der Franz Lèhar Vereinigung vorsteht, unterhielt sich kurz mit Heesters, bevor Helga Papouschek als Präsidentin, dem Ehrengast die Ehrenpräsidentschaft der Franz Lèhar Vereinigung überreichte. Etwas unhandlich für Heesters in der momentanen Situation? Kurzerhand traf dieses so locker wirkende Persönchen der Einfachkeit halber die Entscheidung, die elegante Urkunde vorerst bei sich zu behalten.
Nun griff auch Waltraut Haas zum Mikrofon und ließ unsere Gedanken, nicht ungern, in die Vergangenheit schweifen. Von Johannes Heesters erntete sie dafür ein kleines Küsschen.
Landtagspräsident, Harry Kopietz, der die Laudatio hielt, nahm "Jopies" Ehrentag zum Anlass, um ihm die erst selten verliehene "Goldene Wien Plakette", die es für Menschen gibt, die außergewöhnliche Leistungen im Rahmen ihres Schaffens erbracht haben, zu überreichen. Gibt es noch einen Künstler der sich im Alter von 106 Jahren auf die Bühne stellt und singt wie in alten Zeiten?!
Ich brauche wohl nicht andeuten, wie sich der Schwarm der Filmer und Fotografierenden nun zu dem Jubilar drängten. Ist ja auch keine alltägliche Plakette. Ich hatte Glück und überließ deshalb einer hinter mir stehenden Fotografin meinen Platz. Das dürfte in der Branche nicht üblich sein, denn der Blick war mehr als ungläubig. Gleich danach passierte das, was mir von diesem Tag immer in Erinnerung bleiben wird. Ein Fotograf, vielleicht weil auch gedrängt wurde, stieß unsanft an die Schauspielerin Nicole Heesters, die übrigens schon viele Jahre mit dem Bühnenbildner Pit Fischer verheiratet ist. Ihre Reaktion: "Warten sie, kommen sie auf meinen Platz, sie haben schließlich hier einen Job zu erfüllen!!!" Ich hoffe, der Mann hat sich wenigstens bedankt, das konnte ich nämlich nicht mehr feststellen. An dieser Stelle muss ich sagen, dass diese Frau so viel Herzlichkeit ausstrahlte und mit Sicherheit auch im Alltag praktiziert, dass es sich schon alleine wegen dieses kurzen Kennenlernens gelohnt hätte, hierher zu kommen. (Megafans von Johannes Heesters mögen mir verzeihen). Mein großes Interesse vor diesem Tag galt Simone Rethel, die ich bewundere, seit ich sie zum ersten Mal in der frommen Helene sah.
Ein wenig Getuschel und dann kommt der Moment wo das Publikum Johannes Heesters wieder zujubelt. Der Mann erhebt sich, geht zum Klavier, macht seine Späßchen und singt mit kräftiger Stimme, begleitet von Pianist Uli Kofler sehr glaubwürdig das Lied: "Ich knüpfte manche zarte Bande..." Beim "Zigarettenlied" äußert er Bedenken, ob das in der heutigen Zeit nicht schon unter nicht mehr erlaubte Werbung fällt?! Er erntet jedenfalls für seine Darbietungen vom Publikum nicht nur Bravo-Rufe und Applaus sondern auch "standing ovations".
Dass er sich danach nochmals gemütlich auf seinen Platz setzt und mit vielen der Gäste und Gratulanten locker plaudert, wobei auch Simone interessierte Zuhörerin ist, rundet diesen Tag so wunderbar ab.
Einige der heute anwesenden Künstlerinnen standen schon als junge Mädchen mit dem großen Heesters auf der Bühne, so wie z.B. Dagmar Koller oder KS Renate Holm. Mit Renate Holm wird Johannes Heesters im HdB Floridsdorf, wo er am 8. Dezember einen weiteren Auftritt hat, im Duett singen. Ein kleines heiteres Plauscherl mit Birgit Sarata, die, wo immer sie erscheint, alle Blicke auf sich zieht. Sie ist und bleibt die Operettendiva. Operettenintendant Prof. Wilhelm Schupp zählte ebenfalls zu den Gratulanten.
Besonders intensiv gestaltete sich das Gespräch Johannes Heesters-Kurt Landsmann, der über das Zustandekommen dieses schönen Ereignisses, als großer Heesters-Fan besonders erfreut war. Ungeachtet eines ohnehin weiteren Zusammentreffens der beiden Herren bereits in vier Tagen bei der 25.Weihnachtsgala in Floridsdorf, unter der Patronanz von BV Ing. Heinz Lehner, der ebenfalls heute anwesend war, ließen es sich die beiden Herren nicht nehmen, einen längeren amüsanten Dialog zu führen. Hier war wohl Peter Lutz der Mann, der im Hintergrund die Fäden zog. Der Dank gilt allen, die in irgend einer Form zu diesem außergewöhnlichen Ereignis beigetragen haben.
Ich entdeckte noch Uli Sima, Gräfin Christl Schönfeldt, Tenor Ernst Lintner, Heiko Reissig aus Berlin...ich bin kein Journalist und habe keine Ahnung, wie viel Prominenz mir da entgangen ist!
Johannes Heesters jedenfalls hat mich beeindruckt. Er ist nicht alleine als Künstler oder seines Alters wegen, sondern auch durch seine Einstellung zum Leben ein außergewöhnlicher Mann mit viel Freude an seinem Beruf. Aber er hat auch eine ganz großartige Frau und Nachkommen, auf die er wirklich stolz sein kann. Das ist es, was im Leben am meisten zählt. Das sind die ganz großen Erfolge die das Herz erfreuen und glücklich machen. In diesem Sinne: "Herzlichen Glückwunsch und noch viele wunderbare Momente bis zum 107. Geburtstag!
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