Sunday, 5. April 2009
Geschrieben von Helga Schenk
in Berichte um
20:43
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Tags für diesen Artikel: admiral tegetthoff, hainburg, hans ecker, hans ecker trio, heurigenlieder, peter jägersberger, rudi bichler, rudi luksch, schifffahrt, wienerlieder
Das Hans Ecker Trio auf der Tegetthoff nach Hainburg
Was für ein Prachtwetter! Das war wohl der Grund, dass sich noch etliche Kurzentschlossene am frühen Morgen um die restlichen freien Plätze auf der Admiral Tegetthoff bemühten. Eine, wie sich später herausstellte, in mehrfacher Hinsicht gute Entscheidung. Vom Hans Ecker Trio muss man allerdings annehmen, dass sie Protektionskinder von Petrus sind.
Müde Gesichter waren nicht mehr zu entdecken, die wären aber ohnehin gleich nach dem ersten Lied des Hans Ecker Trio verschwunden. In gewohnter Manier ging es gleich mit Volldampf zur Sache und dieses Tempo hielten sie ohne Nachlassen, bis zur ersten kurzen Rauch- oder anderwertig genützten Pause. Ideal für die Raucher aber auch Lufthungrigen war das Oberdeck, wo einem bereits die wärmende Sonne entgegenlachte. Hier wurde gescherzt gelacht, mit Leuten geplaudert, die man vorher noch nie gesehen hatte. Es war auf einmal wie immer bei den Auftritten dieses Trios: Hier fanden sich lauter Gleichgesinnte, die wie alte Bekannte aufeinander zugingen.
Was uns an diesem Tag diese Musiker alles boten war mehr, als sich jeder von uns vorher erwartete. Die spontanen Witze kamen wie zufällig nur so nebenbei und waren doch der Situation entsprechend so passend, dass man nicht wusste, ob das nächste Lied diese Stimmung noch halten kann. Aber bei bekannten Melodien mit genial abgeänderten Texten, trieb es uns auch da wieder die Lachtränen in die Augen.
Schon bei der Hinfahrt nützten etliche Gäste die Möglichkeit eines zweiten Frühstücks, aber ich hielt durch bis Hainburg und beim Schlendern durch die Altstadt Hainburg fanden sich die hübschesten Plätze vor den Lokalen um sich, wie in meinem Fall, an einer großen Portion Eis zu erfreuen, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass danach am Schiff das Büffet nicht auch noch kräftig geplündert werden könnte. Luft macht schließlich hungrig und diese einladende Kulinarik bot man uns fast bis zum Aussteigen. Wer da hungrig zu Hause ankam, war selber Schuld.
Wann die Musiker Zeit zum Essen fanden, wissen wir nicht. Sie spielten für uns, ohne Ermüdungserscheinungen erkennen zu lassen. Gänsehaut verspürte man, als uns zuerst Hans Ecker mit einem Solo auf der Mundharmonika verzauberte, danach Peter Jägersberger seiner Gitarre ein Feuerwerk an sowohl rockigen wie auch bluesigen Tönen entlockte und schließlich Rudi Bichler seine Finger auf den Tasten seines Akkordeons derart tanzen ließ, dass dieser Mann dafür Standing Ovation verdient hätte. Der stürmische Applaus zeigte, dass nicht nur ich von diesen Leistungen beeindruckt war.
Zettel wurden verteilt, auf denen die Gäste ihre Namen schrieben und etlich Glücksengerl aus einem Sektkübel viele, viele Gewinner zogen, die mit wunderschönen Preisen nach Hause gingen. Hoffentlich blieb da den Musikern noch Geld von der Gage übrig, denn das war noch nicht alles. Von Tisch zu Tisch eilte ein Sexy-Osterhäschen, (Doris, Lebensgefährtin von Hans Ecker) teils mit Helferlein und verteilte für jeden an Bord eines oder auch gleich mehrere bemalte Ostereier. Es war keine gewöhnliche Schifffahrt, die Musiker machten sie zu einem Ereignis.
Der Fanclub Favoriten pflanzte sich mit einem Transparent vor die Gruppe, als ihre Hymne erklang. Es wurde mitgesungen, mitgeschunkelt und auch getanzt. Die Stimmung war einfach großartig. Von Tisch zu Tisch zu gehen um persönliche Musikwünsche zu erfüllen ist den Dreien ein besonderes Anliegen. Ein "Geburtstagskind" wurde geehrt und es waren auch Gäste aus der Schweiz an Bord. Selten sah ich auch so gut gelauntes Personal, wie bei dieser Fahrt.
Sehr gefreut habe ich mich persönlich über den großen Musiker Rudi Luksch, der mit seiner Frau diese Fahrt sichtlich genoss und dessen Können man beim Schmid-Hansl bewundern kann. Entdeckt habe ich auch Rosi Sabata (Klavier, Akkordeon, Sängerin) und Ernstl Oswald (Sänger), sowie Freddy K. Berger, der am 19. April im Hubertusstadl in der Himberger Straße auftritt.
Die Mutter von Hans Ecker konnte sich wieder einmal mehr von der Vielseitigkeit ihres talentierten Sohnes überzeugen und sie liegt richtig, wenn sie total stolz auf sein Können, aber auch auf die Liebenswürdigkeit ihres Hans ist.
Auch Freund und Sponsor, Fuhrwerksunternehmer Kurtl Stark, ließ sich mit seiner Familie dieses Spektakel nicht entgehen.
Zu Recht kann man bei diesem legendären Trio sagen: unübersehbar, unüberhörbar, unübertroffen! Heurigenkabarett pur sowie herkömmliche Wienerlieder, als auch solche im "Neuen Gewand". Und sucht man Ohrwürmer, Schlager oder was auch immer - sie haben's drauf! Unglaublich, ein Fass ohne Boden!
18.00 Uhr Endstation! Man hat viele nette Leute kennen gelernt und auch Adressen und Telefonnummern ausgetauscht. Natürlich wird es später und die Musiker stehen beim Ausgang und lassen es sich nicht nehmen, den Gästen für ihr Kommen nochmals zu danken.
Wer hat alles so vortrefflich organisiert und auch die meisten Karten verkauft? Es war Fritz Schneider, der hier wieder einmal mit unermüdlichem Einsatz diesen tollen Erfolg für sich verbuchen kann.
Viele neue Fans, wo es bei den nächsten Veranstaltungen bestimmt ein freudiges Erkennen und gemeinsames Genießen der Darbietungen dieser, mit ihrem Repertoire ganz besonderen Gruppe gibt. Wer Stimmung liebt und sie suchte: heute hat er sie mit diesem Trio gefunden!
http://fotos.wien22.net/20090405DasHansEckerTrioAufDerTegetthoffNachHainburg/index.html
Was uns an diesem Tag diese Musiker alles boten war mehr, als sich jeder von uns vorher erwartete. Die spontanen Witze kamen wie zufällig nur so nebenbei und waren doch der Situation entsprechend so passend, dass man nicht wusste, ob das nächste Lied diese Stimmung noch halten kann. Aber bei bekannten Melodien mit genial abgeänderten Texten, trieb es uns auch da wieder die Lachtränen in die Augen.
Schon bei der Hinfahrt nützten etliche Gäste die Möglichkeit eines zweiten Frühstücks, aber ich hielt durch bis Hainburg und beim Schlendern durch die Altstadt Hainburg fanden sich die hübschesten Plätze vor den Lokalen um sich, wie in meinem Fall, an einer großen Portion Eis zu erfreuen, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass danach am Schiff das Büffet nicht auch noch kräftig geplündert werden könnte. Luft macht schließlich hungrig und diese einladende Kulinarik bot man uns fast bis zum Aussteigen. Wer da hungrig zu Hause ankam, war selber Schuld.
Wann die Musiker Zeit zum Essen fanden, wissen wir nicht. Sie spielten für uns, ohne Ermüdungserscheinungen erkennen zu lassen. Gänsehaut verspürte man, als uns zuerst Hans Ecker mit einem Solo auf der Mundharmonika verzauberte, danach Peter Jägersberger seiner Gitarre ein Feuerwerk an sowohl rockigen wie auch bluesigen Tönen entlockte und schließlich Rudi Bichler seine Finger auf den Tasten seines Akkordeons derart tanzen ließ, dass dieser Mann dafür Standing Ovation verdient hätte. Der stürmische Applaus zeigte, dass nicht nur ich von diesen Leistungen beeindruckt war.
Zettel wurden verteilt, auf denen die Gäste ihre Namen schrieben und etlich Glücksengerl aus einem Sektkübel viele, viele Gewinner zogen, die mit wunderschönen Preisen nach Hause gingen. Hoffentlich blieb da den Musikern noch Geld von der Gage übrig, denn das war noch nicht alles. Von Tisch zu Tisch eilte ein Sexy-Osterhäschen, (Doris, Lebensgefährtin von Hans Ecker) teils mit Helferlein und verteilte für jeden an Bord eines oder auch gleich mehrere bemalte Ostereier. Es war keine gewöhnliche Schifffahrt, die Musiker machten sie zu einem Ereignis.
Der Fanclub Favoriten pflanzte sich mit einem Transparent vor die Gruppe, als ihre Hymne erklang. Es wurde mitgesungen, mitgeschunkelt und auch getanzt. Die Stimmung war einfach großartig. Von Tisch zu Tisch zu gehen um persönliche Musikwünsche zu erfüllen ist den Dreien ein besonderes Anliegen. Ein "Geburtstagskind" wurde geehrt und es waren auch Gäste aus der Schweiz an Bord. Selten sah ich auch so gut gelauntes Personal, wie bei dieser Fahrt.
Sehr gefreut habe ich mich persönlich über den großen Musiker Rudi Luksch, der mit seiner Frau diese Fahrt sichtlich genoss und dessen Können man beim Schmid-Hansl bewundern kann. Entdeckt habe ich auch Rosi Sabata (Klavier, Akkordeon, Sängerin) und Ernstl Oswald (Sänger), sowie Freddy K. Berger, der am 19. April im Hubertusstadl in der Himberger Straße auftritt.
Die Mutter von Hans Ecker konnte sich wieder einmal mehr von der Vielseitigkeit ihres talentierten Sohnes überzeugen und sie liegt richtig, wenn sie total stolz auf sein Können, aber auch auf die Liebenswürdigkeit ihres Hans ist.
Auch Freund und Sponsor, Fuhrwerksunternehmer Kurtl Stark, ließ sich mit seiner Familie dieses Spektakel nicht entgehen.
Zu Recht kann man bei diesem legendären Trio sagen: unübersehbar, unüberhörbar, unübertroffen! Heurigenkabarett pur sowie herkömmliche Wienerlieder, als auch solche im "Neuen Gewand". Und sucht man Ohrwürmer, Schlager oder was auch immer - sie haben's drauf! Unglaublich, ein Fass ohne Boden!
18.00 Uhr Endstation! Man hat viele nette Leute kennen gelernt und auch Adressen und Telefonnummern ausgetauscht. Natürlich wird es später und die Musiker stehen beim Ausgang und lassen es sich nicht nehmen, den Gästen für ihr Kommen nochmals zu danken.
Wer hat alles so vortrefflich organisiert und auch die meisten Karten verkauft? Es war Fritz Schneider, der hier wieder einmal mit unermüdlichem Einsatz diesen tollen Erfolg für sich verbuchen kann.
Viele neue Fans, wo es bei den nächsten Veranstaltungen bestimmt ein freudiges Erkennen und gemeinsames Genießen der Darbietungen dieser, mit ihrem Repertoire ganz besonderen Gruppe gibt. Wer Stimmung liebt und sie suchte: heute hat er sie mit diesem Trio gefunden!
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