Thursday, 26. February 2009
Buchsignierung von Peter Steinbach, Max Edelbacher und Michael Haas
Peter Steinbach, Max Edelbacher und Michael Haas luden zur Buchsignierung in die Buchhandlung Walter Grossmann am Quellenplatz.
Peter Steinbach begrüßte die Gäste, wobei es ihm auch eine große Freude und Ehre war, dass sich der Bürgermeister von Purkersdorf, Mag.Karl Schlögl, vormals Bundesminister für Inneres, die Zeit nahm, bei diesem Ereignis anwesend zu sein. Natürlich findet er sich mit Bild und Geschichte auf Papier gedruckt wieder.
Kurz vorgestellt wurden nochmals vom Inhalt her die Bücher "Polizei Inside" von Hofrat Max Edelbacher, "Die letzten fünf Meter grüner Stoff" von Max Edelbacher und Peter Steinbach und "Gschmierte Kieberer und die Häh" von Peter Steinbach.
Peter Steinbach begrüßte die Gäste, wobei es ihm auch eine große Freude und Ehre war, dass sich der Bürgermeister von Purkersdorf, Mag.Karl Schlögl, vormals Bundesminister für Inneres, die Zeit nahm, bei diesem Ereignis anwesend zu sein. Natürlich findet er sich mit Bild und Geschichte auf Papier gedruckt wieder.
Kurz vorgestellt wurden nochmals vom Inhalt her die Bücher "Polizei Inside" von Hofrat Max Edelbacher, "Die letzten fünf Meter grüner Stoff" von Max Edelbacher und Peter Steinbach und "Gschmierte Kieberer und die Häh" von Peter Steinbach.
Dazu vielleicht für jene, die nicht informiert sind: "Peter Steinbach war vor seiner Pensionierung Hundestaffelführer bei der Wiener Polizei." Die wahren Begebenheiten die er für dieses Buch auswählte bergen größtenteils eine gewisse Tragik-Komik über die man sich bei der amüsanten Formulierung ein Lachen nicht verkneifen kann. Über die Liebe zu Tieren, insbesonders natürlich zu Hunden macht der Hüne von einem Mann kein Geheimnis. Er zeigt eine stark sensible Seite, die bestimmt dem einen oder anderen kleinen Ganoven zugute kam. Wenn man diesen Mann nicht schon kannte bevor man seine Bücher las, dann spätestens danach. Er gibt sein Innerstes preis und ist sozusagen für den Leser selbst zum sprichwörtlich "Offenen Buch" geworden. Lesen, lesen, lesen......
Die Autoren lasen auch kurze Anekdoten aus ihren Werken vor (und ich kann mich nur wundern, dass sie es schafften eine Auswahl zu treffen, da alle Geschichten lesenswert gewesen wären. Vielleicht Augen zu und wahllos eine Seite aufschlagen. Kann nur ein Volltreffer sein.) Man bekam eine ungefähre Ahnung von der realistischen aber wie es scheint trotzdem manchmal mit amüsanten Details durchwirkten Arbeit eines Polizeibeamten.
Was ich persönlich äußerst genial finde, ist die Idee, dass man beim Verfassen eines Buches einen Mann integrierte, der zusätzlich zu den einzelnen Begebenheiten, diese in einer sich reimenden Kurzform wiedergibt. Darauf muss man erst kommen. Der Dichter, der diese Reime so vergnüglich formt ist Michael Haas. Er setzt einer Geschichte noch das berühmte "I Tüpfelchen" auf. Ein Mann der sein Handwerk auf's Beste versteht und der ein Buch zu einem Kassenschlager machen kann.
Hofrat Max Edelbacher sollte man eigentlich als Person nicht vorstellen müssen. Er ist wohl einer der erfahrensten Kriminalisten mit zusätzlichem Fingerspitzengefühl. Dass er mit der "reformierten Polizei" nichts am Hut hat machte er deutlich, indem er selbst seinen Hut nahm und sich in die Pension absetzte. In seinem Buch bekommt man tiefe Einblicke in das Polizeigeschehen sowohl von früher, als auch von der Arbeit in der heutigen Zeit. Man ist nach dem Lesen des Buches dankbar, dass sich noch Menschen zum Polizeidienst berufen fühlen. Sein Erstlingswerk war heute nicht dabei und ich muss gestehen, dass ich es auch nicht kenne.
Ich werde mich hüten, auch nur eine Geschichte von einem der an diesem Tag nochmals vorgestellten Bücher wiederzugeben. Wobei ich zugebe, dass ich mich bei der Vielfalt ohnehin nicht entscheiden könnte.
Lieber erzähle ich noch, dass wir zusätzlich mit den typischen Liedern über dieses kriminalistische Metier von Peter Steinbach, in Begleitung eines Akkordeonspielers, verwöhnt wurden. Peter Steinbach - ident mit "Wiener Blue(s)". Am Markt gibt es von Peter Steinbach, also Wiener Blue(s) bereits eine beträchtliche (wenn nicht schon vergriffene) Anzahl an CD's, die uns an das alte Wien erinnern, die Wiener Mundart wieder aufleben lässt und auch an längst verstorbene Interpreten (wie Heinz Conrads) erinnert. Auch die Liebe zu Josef Weinheber ist musikalisch festgehalten. Instrumental sind immer wieder Aspekte der Jetztzeit durch die E-Gitarre gesetzt. Ein wahrer Ohrenschmaus!
Ein Gaumenschmaus waren die gustiös belegten Brötchen, der Sekt, Orangensaft, Kaffee.....die von der Buchhandlung Walter Grossmann serviert wurden. (Also exakter gesagt von der Dame des Hauses).
Niemand der Anwesenden ging an diesem Tag ohne Buch nach Hause und da ein Buch immer ein Geschenk ist das ankommt, deckte sich so mancher mit einer Reserve ein. Den anwesenden Autoren krachten zwar nach den vielen persönlichen Widmungen die Finger, aber ohne Fleiß kein Preis. Wie es schien, war der Buchhändler mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Vom Unterhaltungs- und Informationswert ziemlich gleichwertig, werde ich es mir verkneifen, jemandem meinen Geschmack aufzudrängen und eines der Bücher empfehlen.
Ich habe mir alle 3 gegönnt und habe es noch keinen Tag bereut. Ein Tipp: Nicht ins Bett mitnehmen, weil man sich um den wohlverdienten Schlaf bringt. Man wird süchtig und kann nicht zu lesen aufhören. Irgendwann wird es wieder hell und das Aufstehen fällt dann ziemlich schwer!
Bücher, wie man Lesemuffel zu Leseratten macht!
http://fotos.wien22.net/20090228BuchsignierungPeterSteinbach,MaxEdelbacher,MichaelHaas/index.html
Die Autoren lasen auch kurze Anekdoten aus ihren Werken vor (und ich kann mich nur wundern, dass sie es schafften eine Auswahl zu treffen, da alle Geschichten lesenswert gewesen wären. Vielleicht Augen zu und wahllos eine Seite aufschlagen. Kann nur ein Volltreffer sein.) Man bekam eine ungefähre Ahnung von der realistischen aber wie es scheint trotzdem manchmal mit amüsanten Details durchwirkten Arbeit eines Polizeibeamten.
Was ich persönlich äußerst genial finde, ist die Idee, dass man beim Verfassen eines Buches einen Mann integrierte, der zusätzlich zu den einzelnen Begebenheiten, diese in einer sich reimenden Kurzform wiedergibt. Darauf muss man erst kommen. Der Dichter, der diese Reime so vergnüglich formt ist Michael Haas. Er setzt einer Geschichte noch das berühmte "I Tüpfelchen" auf. Ein Mann der sein Handwerk auf's Beste versteht und der ein Buch zu einem Kassenschlager machen kann.
Hofrat Max Edelbacher sollte man eigentlich als Person nicht vorstellen müssen. Er ist wohl einer der erfahrensten Kriminalisten mit zusätzlichem Fingerspitzengefühl. Dass er mit der "reformierten Polizei" nichts am Hut hat machte er deutlich, indem er selbst seinen Hut nahm und sich in die Pension absetzte. In seinem Buch bekommt man tiefe Einblicke in das Polizeigeschehen sowohl von früher, als auch von der Arbeit in der heutigen Zeit. Man ist nach dem Lesen des Buches dankbar, dass sich noch Menschen zum Polizeidienst berufen fühlen. Sein Erstlingswerk war heute nicht dabei und ich muss gestehen, dass ich es auch nicht kenne.
Ich werde mich hüten, auch nur eine Geschichte von einem der an diesem Tag nochmals vorgestellten Bücher wiederzugeben. Wobei ich zugebe, dass ich mich bei der Vielfalt ohnehin nicht entscheiden könnte.
Lieber erzähle ich noch, dass wir zusätzlich mit den typischen Liedern über dieses kriminalistische Metier von Peter Steinbach, in Begleitung eines Akkordeonspielers, verwöhnt wurden. Peter Steinbach - ident mit "Wiener Blue(s)". Am Markt gibt es von Peter Steinbach, also Wiener Blue(s) bereits eine beträchtliche (wenn nicht schon vergriffene) Anzahl an CD's, die uns an das alte Wien erinnern, die Wiener Mundart wieder aufleben lässt und auch an längst verstorbene Interpreten (wie Heinz Conrads) erinnert. Auch die Liebe zu Josef Weinheber ist musikalisch festgehalten. Instrumental sind immer wieder Aspekte der Jetztzeit durch die E-Gitarre gesetzt. Ein wahrer Ohrenschmaus!
Ein Gaumenschmaus waren die gustiös belegten Brötchen, der Sekt, Orangensaft, Kaffee.....die von der Buchhandlung Walter Grossmann serviert wurden. (Also exakter gesagt von der Dame des Hauses).
Niemand der Anwesenden ging an diesem Tag ohne Buch nach Hause und da ein Buch immer ein Geschenk ist das ankommt, deckte sich so mancher mit einer Reserve ein. Den anwesenden Autoren krachten zwar nach den vielen persönlichen Widmungen die Finger, aber ohne Fleiß kein Preis. Wie es schien, war der Buchhändler mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Vom Unterhaltungs- und Informationswert ziemlich gleichwertig, werde ich es mir verkneifen, jemandem meinen Geschmack aufzudrängen und eines der Bücher empfehlen.
Ich habe mir alle 3 gegönnt und habe es noch keinen Tag bereut. Ein Tipp: Nicht ins Bett mitnehmen, weil man sich um den wohlverdienten Schlaf bringt. Man wird süchtig und kann nicht zu lesen aufhören. Irgendwann wird es wieder hell und das Aufstehen fällt dann ziemlich schwer!
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