Sunday, 7. February 2010
Geschrieben von Helga Schenk
in Berichte um
20:49
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80. Geburtstag von Frau Prof. Hermine Lechner-Fasching
Durch verschiedene Umstände verhindert, kamen wir um eine komplette Stunde verspätet im HdB Mariahilf an. Die Vereinigung "Das Wienerlied", lud zum 80. Geburtstag von Prof. Hermine Lechner-Fasching. Die Begrüßung der Gäste durch Peter Rosen, allen voran natürlich das "Geburtstagskind" mit Familie und etliche Musikkollegen im Publikum, haben wir dadurch versäumt. Ebenso die Bekanntgabe der Künstler, die an diesem Tag zu Ehren der Jubilarin musikalisch für festliche wie auch heitere Unterhaltung geladen waren.
Natürlich wussten wir bereits im Vorfeld, dass sowohl Peter Rosen, Sänger und Moderator als auch Prof. Leopold Großmann am Klavier, das Duo Sobotka und "Die Weltpartie" für gute Stimmung sorgen werden. Als Präsident der Vereinigung "Das Wienerlied", war H.P.Ö., das ist Heider Poldi (Österreich), der Gastgeber. Dass sie alle auch gute Freunde der Jubilarin sind, erfuhren wir während einer besonders herzlichen, persönlich gehaltenen Ansprache von Prof. Hermi Lechner selbst. Also auch passend das Motto des heutigen Tages: "Schau dir deine Freunde gut an..."
Selbstverständlich durfte dieses Lied deshalb an diesem Tag auch nicht fehlen!
Natürlich wussten wir bereits im Vorfeld, dass sowohl Peter Rosen, Sänger und Moderator als auch Prof. Leopold Großmann am Klavier, das Duo Sobotka und "Die Weltpartie" für gute Stimmung sorgen werden. Als Präsident der Vereinigung "Das Wienerlied", war H.P.Ö., das ist Heider Poldi (Österreich), der Gastgeber. Dass sie alle auch gute Freunde der Jubilarin sind, erfuhren wir während einer besonders herzlichen, persönlich gehaltenen Ansprache von Prof. Hermi Lechner selbst. Also auch passend das Motto des heutigen Tages: "Schau dir deine Freunde gut an..."
Selbstverständlich durfte dieses Lied deshalb an diesem Tag auch nicht fehlen!
Viele der Wienerlieder trug Prof. Hermi Lechner bei Auslandstourneen schon in jungen Jahren in die weite Welt hinaus und war so ein positiver Werbeträger für diese Musik und die "Wienerstadt". Titel, wie z. B.: "Musik mit Herz", "Heustadlgeflüster", "Wenn die Freud amol nochlasst im Leb'n", "Mit dir möcht i alt werd'n", "Mir san die Oldies" (Musik Herbert Schöndorfer) sind nicht nur Lieder von Hermi Lechner gesungen, sondern sie zeichnet auch als Autorin. Natürlich gibt es auch eine große Anzahl an Tonträgern. Wien kann stolz auf diese Frau sein.
Ein Liebeslied der Sonderklasse, ließ uns die Mutter-Tochter Beziehung deutlich spüren. Alle durften es hören: "I bin stolz auf mei Tochter..." Eine junge Stimme mit einer Innigkeit vorgetragen, so wie sie es wahrscheinlich gefühlt hat, als sie dieses Lied schrieb. Wie schön, wenn man spürt, dass es "menschelt". Dieser Familie gönnt man noch viele glückliche Stunden in inniger Verbundenheit.
Schon der 3. Februar hatte für das Geburtstagskind eine echte Überraschung bereit. Ihre Tochter führte sie an ihrem Geburtstag zum Heurigen Peter Binder in "Das Alte Haus" in Jedlersdorf aus. Ohne auch nur einer geringsten Ahnung dass sie dort etwas anderes als ein Essen im Kreise ihrer Lieben erwarten würde, blickte sie bei der Ankunft in ein vollgestopftes Lokal. Resigniert wollte die Jubilarin das Weite suchen. Aber in diesem Moment erfüllte ein "Happy Birthday" den Raum und Hermi Lechner traute ihren Augen und Ohren nicht. Alles was Rang und Namen hat in der Musikbranche, hatte sich hier eingefunden. Die Tochter rief und alle kamen. Ein Blumenmeer, wie man es sonst nur von Begräbnissen kennt, fand kaum mehr Platz neben den vielen Gästen, erzählte Prof. Hermi Lechner weiter. Das ist eine Erinnerung, die man nie mehr vergisst! Kein Wunder, dass es heute, 4 Tage danach, statt eines Blumenstraußes einen Goldtaler gab, über den sich die Beschenkte sehr freute. (Kein Pflegeaufwand)
Luise Seitler hatte für ihre liebe Freundin nicht nur ein Gedicht der Eigenkreation sondern auch einen kunstvoll gehäkelten Blumenstrauß mitgebracht. (Dazu passt auch gut das von ihr getextete Lied, "Wien, Du bist ein bunter Blumenstrauß")
Sektgläser am Tisch zeigten, dass die Gäste die Jubilarin bereits hoch leben ließen. Diese Frau verdient es aus mehreren Gründen geehrt zu werden. Wenn man überlegt, was sie in ihrem Leben alleine auf musikalischer Ebene geleistet hat und noch immer leistet (noch bei AKM tätig) und sich auch erst 2007 als Victor Poslusny dieses Amt übernommen hatte, als Präsidentin des Vereins der Österreichischen Texttichter (VOET) zur Ruhe setzte, sich immer aufopfernd und auch unentgeltlich um den Nachwuchs bemühte, dann ist es auch nicht verwunderlich, dass ihr am 14. Juli 2005 der Professorentitel als unermüdliche Kulturvermittlerin verliehen wurde.
Hier aber wollten natürlich ebenfalls die Künstlerkollegen zum Geburtstag ihr Schärflein beitragen. Allen voran der Bariton, Peter Rosen, der einen Reim nach dem anderen vom Stapel ließ und seine dichterische Ader zeigte. Seine witzige Moderation zeigte Wirkung beim Publikum, das sich darüber bestens amüsierte. Mit seiner ausgebildeten Stimme, "lasst er 's Weanerliad net untergehn". Er ist Hermi Lechner besonders verbunden.
Sollte ihm H.P.Ö. an diesem Tag Konkurrenz gemacht haben und wir haben ihn verpasst, so hatte er wohl die meisten Lacher auf seiner Seite und möge uns unser Versäumnis verzeihen.
Vor dem gefühlvollen Spiel Prof. Leopold Großmanns kann man sich nur verneigen und ehrfurchtsvoll lauschen. Er ist ein Mann, der sich im Hintergrund hält. So wie das meist bei ganz großen Künstlern ist, die mit wahrem Können aufwarten. Dieser Mann gehört eindeutig dazu.
Singt Prof. Marika Sobotka ihre geliebten Wienerlieder, tut sie dies aus innerster Überzeugung als Wienerin. Das Temperament aber, das sie dabei versprüht, lässt schon noch ein wenig die halbe Griechin erkennen.
Herbert Sobotka, stark geprägt von der Sängerlaufbahn schon in Jugedjahren (Operette), hat sich später ebenfalls mehr dem Wienerlied zugewandt und ihm die Treue gehalten. Viele Jahre mit seiner damaligen Frau, Marika, waren beide als Duo sowohl im In- als auch im Ausland mit großem Erfolg unterwegs. Nach ihrer privaten Trennung tingelte Marika alleine, aber nicht minder erfolgreich durch die Lande.
Nun kann man sie, so wie auch heute, doch wieder öfter als Duo Sobotka genießen und sie zeigten uns wieder einmal, dass sie in diesem "Zweiergespann" eine Klasse für sich sind. Am 18. April werden sie, ebenfalls wieder im Duett, unter dem Motto: "Frühling in Wien" in der Längenfeldgasse mit vielen weiteren bekannten Stars auftreten.
Tritt "Die Weltpartie", Franz eder und Heinz Grünauer auf, gibt es nicht nur schmissige, schwungvolle Musik, sondern auch immer wieder die kleinen Späße und Witzchen, die einen herzhaft lachen lassen. Auch ihre Musikstücke, teils selbst komponiert und getextet, teils Lieder von Musikerkollegen lassen uns lachen oder stimmen uns auch nachdenklich. Das Repertoire ist schier unerschöpflich. Wenn aber, nachdem das letzte Lied erklungen ist, sich das Geburtstagskind noch eine Zugabe wünscht, dann hat kein Veranstalter die Chance mit verabschiedenden Worten. Dann wird nur noch festgestellt, was wir alle sind! Richtig! Mir san a Weltpartie.....!
All jenen, die noch auf, hinter oder sonst wo auf der Bühne waren, als Frau Prof. Hermine Fasching Lechner mit Tochter und Schwiegersohn nach Hause ging, sage ich auf diesem Wege in ihrem Namen auf Wiedersehen. Sie hat mich darum ersucht und ich bin sicher, dass alle in Gedanken nochmals auf das Geburtstagskind anstoßen werden, wenn jeder einzelne von ihnen das gute Tröpferl, das sie von ihr als Geschenk bekamen, entkorken.
In diesem Sinne die Gläser erhoben und: "Das Geburtstagskind - es lebe hoch, hoch, hoch!!!"
http://fotos.wien22.net/2010020780GeburtstagVonProfHermiLechner/index.html
Ein Liebeslied der Sonderklasse, ließ uns die Mutter-Tochter Beziehung deutlich spüren. Alle durften es hören: "I bin stolz auf mei Tochter..." Eine junge Stimme mit einer Innigkeit vorgetragen, so wie sie es wahrscheinlich gefühlt hat, als sie dieses Lied schrieb. Wie schön, wenn man spürt, dass es "menschelt". Dieser Familie gönnt man noch viele glückliche Stunden in inniger Verbundenheit.
Schon der 3. Februar hatte für das Geburtstagskind eine echte Überraschung bereit. Ihre Tochter führte sie an ihrem Geburtstag zum Heurigen Peter Binder in "Das Alte Haus" in Jedlersdorf aus. Ohne auch nur einer geringsten Ahnung dass sie dort etwas anderes als ein Essen im Kreise ihrer Lieben erwarten würde, blickte sie bei der Ankunft in ein vollgestopftes Lokal. Resigniert wollte die Jubilarin das Weite suchen. Aber in diesem Moment erfüllte ein "Happy Birthday" den Raum und Hermi Lechner traute ihren Augen und Ohren nicht. Alles was Rang und Namen hat in der Musikbranche, hatte sich hier eingefunden. Die Tochter rief und alle kamen. Ein Blumenmeer, wie man es sonst nur von Begräbnissen kennt, fand kaum mehr Platz neben den vielen Gästen, erzählte Prof. Hermi Lechner weiter. Das ist eine Erinnerung, die man nie mehr vergisst! Kein Wunder, dass es heute, 4 Tage danach, statt eines Blumenstraußes einen Goldtaler gab, über den sich die Beschenkte sehr freute. (Kein Pflegeaufwand)
Luise Seitler hatte für ihre liebe Freundin nicht nur ein Gedicht der Eigenkreation sondern auch einen kunstvoll gehäkelten Blumenstrauß mitgebracht. (Dazu passt auch gut das von ihr getextete Lied, "Wien, Du bist ein bunter Blumenstrauß")
Sektgläser am Tisch zeigten, dass die Gäste die Jubilarin bereits hoch leben ließen. Diese Frau verdient es aus mehreren Gründen geehrt zu werden. Wenn man überlegt, was sie in ihrem Leben alleine auf musikalischer Ebene geleistet hat und noch immer leistet (noch bei AKM tätig) und sich auch erst 2007 als Victor Poslusny dieses Amt übernommen hatte, als Präsidentin des Vereins der Österreichischen Texttichter (VOET) zur Ruhe setzte, sich immer aufopfernd und auch unentgeltlich um den Nachwuchs bemühte, dann ist es auch nicht verwunderlich, dass ihr am 14. Juli 2005 der Professorentitel als unermüdliche Kulturvermittlerin verliehen wurde.
Hier aber wollten natürlich ebenfalls die Künstlerkollegen zum Geburtstag ihr Schärflein beitragen. Allen voran der Bariton, Peter Rosen, der einen Reim nach dem anderen vom Stapel ließ und seine dichterische Ader zeigte. Seine witzige Moderation zeigte Wirkung beim Publikum, das sich darüber bestens amüsierte. Mit seiner ausgebildeten Stimme, "lasst er 's Weanerliad net untergehn". Er ist Hermi Lechner besonders verbunden.
Sollte ihm H.P.Ö. an diesem Tag Konkurrenz gemacht haben und wir haben ihn verpasst, so hatte er wohl die meisten Lacher auf seiner Seite und möge uns unser Versäumnis verzeihen.
Vor dem gefühlvollen Spiel Prof. Leopold Großmanns kann man sich nur verneigen und ehrfurchtsvoll lauschen. Er ist ein Mann, der sich im Hintergrund hält. So wie das meist bei ganz großen Künstlern ist, die mit wahrem Können aufwarten. Dieser Mann gehört eindeutig dazu.
Singt Prof. Marika Sobotka ihre geliebten Wienerlieder, tut sie dies aus innerster Überzeugung als Wienerin. Das Temperament aber, das sie dabei versprüht, lässt schon noch ein wenig die halbe Griechin erkennen.
Herbert Sobotka, stark geprägt von der Sängerlaufbahn schon in Jugedjahren (Operette), hat sich später ebenfalls mehr dem Wienerlied zugewandt und ihm die Treue gehalten. Viele Jahre mit seiner damaligen Frau, Marika, waren beide als Duo sowohl im In- als auch im Ausland mit großem Erfolg unterwegs. Nach ihrer privaten Trennung tingelte Marika alleine, aber nicht minder erfolgreich durch die Lande.
Nun kann man sie, so wie auch heute, doch wieder öfter als Duo Sobotka genießen und sie zeigten uns wieder einmal, dass sie in diesem "Zweiergespann" eine Klasse für sich sind. Am 18. April werden sie, ebenfalls wieder im Duett, unter dem Motto: "Frühling in Wien" in der Längenfeldgasse mit vielen weiteren bekannten Stars auftreten.
Tritt "Die Weltpartie", Franz eder und Heinz Grünauer auf, gibt es nicht nur schmissige, schwungvolle Musik, sondern auch immer wieder die kleinen Späße und Witzchen, die einen herzhaft lachen lassen. Auch ihre Musikstücke, teils selbst komponiert und getextet, teils Lieder von Musikerkollegen lassen uns lachen oder stimmen uns auch nachdenklich. Das Repertoire ist schier unerschöpflich. Wenn aber, nachdem das letzte Lied erklungen ist, sich das Geburtstagskind noch eine Zugabe wünscht, dann hat kein Veranstalter die Chance mit verabschiedenden Worten. Dann wird nur noch festgestellt, was wir alle sind! Richtig! Mir san a Weltpartie.....!
All jenen, die noch auf, hinter oder sonst wo auf der Bühne waren, als Frau Prof. Hermine Fasching Lechner mit Tochter und Schwiegersohn nach Hause ging, sage ich auf diesem Wege in ihrem Namen auf Wiedersehen. Sie hat mich darum ersucht und ich bin sicher, dass alle in Gedanken nochmals auf das Geburtstagskind anstoßen werden, wenn jeder einzelne von ihnen das gute Tröpferl, das sie von ihr als Geschenk bekamen, entkorken.
In diesem Sinne die Gläser erhoben und: "Das Geburtstagskind - es lebe hoch, hoch, hoch!!!"
http://fotos.wien22.net/2010020780GeburtstagVonProfHermiLechner/index.html
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